Kunstgrundschule in Aktion

Farbsteine

In diesem Schuljahr startete die Grundschule Großheubach mit Kunstaktivitäten verteilt über das ganze Schuljahr 2015/2016. Begonnen mit aktiven Museumsbesuchen in der Kochsmühle Obernburg aller Grundschüler, Ausstellung einiger Werke im Landratsamt und prämiert mit dem 1.Fritz-Schaefler-Preis für Louis Strupeck Kl.3a Großheubach begannen wir erfolgreich und hochkreativ mit dem Kunstnetz Miltenberg unter Leitung unserer Großheubacher Kunsttherapeutin Frau Christiane Leuner die neue KUNSTSAISON an unserer Kunstgrundschule mit allen Klassen.

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Anfang März begann die Klasse 3b und Flechtkünstlerin Frau Christiane Hartlaub mit dem Stecken und Flechten eines Weidentunnels im Außenbereich.

Ton

Klasse 3a schloss sich im April mit der Keramikkünstlerin Frau Löffler-Keller mit Tongestaltungen von Tieren an.

Farbsteine2a

Darauf folgte die Klasse 2a, die mit unserer Künstlerin Frau Christiane Leuner große rote Sandsteine im Außenbereich nach Erarbeitung der vier Elemente Feuer, Luft, Wasser, Erde farbig ausgestalteten.

 Stele2b

Künstlerin Frau Leuner arbeitete im Anschluss gleich mit der Klasse 2b weiter und gestaltete einfallsreich entsprechende Holzstelen ebenfalls für den Außenbereich.

Im Mai und Juli folgen die 4.Klassen inspiriert und eingearbeitet von Holzkünstler Herr Konrad Franz und Steinmetz und Künstler in der Steinbearbeitung Herr Alexander Schwarz.

Die 1.Klassen werden Tontiere mit den kreativen Fachkräften Frau Kaufer und Frau Seidl-Spies gestalten.

Stellen Sie sich schon auf ein umfassendes Schulfest der Grund- und Mittelschule Großheubach am Samstag, den 16.Juli 2016 mit einer Vernissage im Innen- und Außenbereich der Schule ein. Sie sind bei uns herzlich willkommen!

Übrigens, mehrere der Großheubacher Kunstwerke der Grundschule und Mittelschule stehen an zur Bewerbung des Jugendkulturpreises im Landkreis Miltenberg.

 

 

 

Schon unsere Kunstaktivitäten für das Portraitzeichnen Ende des vergangenen Schuljahres bereiteten den Kontakt mit wichtigen Kunstwerken der Gegenwart und Vergangenheit vor.

Die Kinder aller Klassen der Grundschule sichteten wichtige Portraitbeispiele aus Vergangenheit und Gegenwart an Hand von Kunstreproduktionen und Informationen bei der Internetrecherche.

Sie verglichen dabei ihre Eindrücke und gestalteten schon in den Klassen erste Portraitversuche, die dann mit den Künstlerinnen Wörner und Leuner in Acryl und Kreide umgesetzt wurden.

Fortgeführt wurde diese Erfahrungen am Anfang dieses Schuljahres mit Werken von Otmar Alt. Dies bot sich an, weil eine Ausstellung der Kochsmühle über Leben und Werk des Künstlers Otmar Alt von allen Grundschülern praktisch erlebt, erfahren und in praktische Kunstaktivitäten umgesetzt werden sollten.

In jeder Jahrgangsstufe wurde dabei altersangemessen Kunst und Werk Otmar Alts thematisiert.

  • Erfahrungen zu Werk und Leben Otmar Alts Biographie
  • Internetrecherche
  • Sichten einiger Werke - Werkbetrachtungen
  • Stationen seines Lebens als Puzzle
  • Begegnung mit einzelnen abstrakten Motiven des Künstlers
  • Beobachtung der Farbwahl des Künstlers
  • Betrachtung der witzigen Gestalten, Formen und Motive
  • Die klare vereinfachte Formsetzung
  • Die Fröhlichkeit der Konzeptionen

Dies führte zu eigenen Gestaltungsaufgaben in Anlehnung an  Alts Werke mit der Integration eigener Formen und Fabelwesen in der typischen kräftigen Farbigkeit.

Als alle Kinder vorbereitet waren und Grundinformationen zum Künstler hatten, konnte der Museums­besuch starten. Dank der Zuwendung durch den Elternbeirat wurden die Museumsbesuchskosten um die Hälfte gesenkt. Die Marktgemeinde unterstützte wesentlich durch die Finanzierung des Bustrans­portes zur Kochsmühle in Obernburg.

Versierte fachkundige Mueumsführerinnen des Kunstnetzes gestalteten den Besuch der Ausstellung zu Otmar Alts Leben und Werk sehr abwechslungsreich und praxisorientiert.

Alle Grundschulkinder gestalteten Werke im Stil des Künstlers und erlebten so das Werk Otmar Alts in eigenen Gestaltungen sehr kreativ, individuell und intensiv.

Alle Werke der Kinder nehmen an einem Wettbewerb zu dieser Ausstellung teil.

 

Natürlich ließen die Lehrkräfte diese Ausstellung im Unterricht auf vielfältige Weise nachklingen